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SUMMARY:Magie der keltischen Harfe
DESCRIPTION:www.kulturstaette-monta.de \nKulturHerbst 2022 \nFr. 16.September/ 19:30Uhr \nTicketpreis: 15€\, Stammkundenpreis: 11€\, brentanos-erben@t-online.de \n„Die Magie der Keltischen Harfe“\nSagen\, Mythen und Musik der grünen Insel \nDie Irische Harfe ist seit Jahrhunderten von Legenden umrankt. Zauberhafte Erzählungen verschmelzen mit den pulsierenden Melodien der Saiten und entführen die Zuhörer in die phantastische Welt der Irischen Mythologie. Europas reichster Sagenschatz widerstand\nmühelos dem Zahn der Zeit. Geschichten von Feen\, Helden und Zauberfrauen trotzen\nder grauen Wirklichkeit und speisen die ewige Quelle der menschlichen Phantasie. \nPeter Wucherpfennig entführt uns einen Abend lang als „Story-Teller“ und die keltische Harfe zum Klingen bringend in den Kosmos des uralten Kulturlandes. Da raue Eiland mit seinen grünen Hügeln\, glitzernden Flüssen und felsigen Anhöhen inspirierte die Bevölkerung ihren kargen Alltag beim abendlichen Lagerfeuer Geschichten mit Gnomen\, Hexen\, Zauberern\, Riesen und Fabelwesen zu erdichten. Was man sich einst über den grünen Klee erzählte\, ist weltweit eine geschätzte Phantasy-Welt\, in der nichts unmöglich scheint. In seiner Auswahl öffnet Wucherpfennig das Türchen zu dieser vielgestaltigen Sagenwelt. \nHomepage Wucherpfennig\, www.ragin.de: \nUm es gleich vorwegzunehmen:\nDie Keltische Harfe existiert nicht. Es handelt sich um einen Modebegriff aus den frühen 70er Jahren des letzten Jahrhunderts. Der bretonische Musiker Alan Stivell legte mit seiner Plattenproduktion „Renaissance of the Celtic Harp“ den Grundstein\, für die Wiedergeburt einer vergessenen Kunst: Das Spielen der Irischen Harfe.\nSeit dem späten 18. Jh. nahezu ausgestorben\, gewann das Instrument rasch eine wachsende Anhängerschaft. Im Fahrwasser des Folk-Revivals der 60er Jahre entstanden Festivals\, Musiker-Vereinigungen und eine neue Generation von Harfenspielern. Längst hat sich die Irische Harfe etabliert und abgekoppelt von ihrer „großen Schwester“ der Konzertharfe.\nDabei kann sie auf eine uralte Tradition zurückblicken. Spätestens ab dem 8. Jh. in Schottland nachweisbar\, ab dem hohen Mittelalter in Irland. Hier war die Harfe das klassische Instrument der Barden\, einer privilegierten Klasse von Künstlern am Hofe der irischen Könige.\nUnterschieden wurden Poeten\, Vortragende und Harfenspieler. Zu ihren Aufgaben gehörte das Bewahren und Weitergeben der Überlieferung. Stets umgeben von einer Aura des Phantastischen.\nBetrachtet man sie pragmatisch so handelte es sich um Unterhaltungskünstler\, wandelnde Bibliotheken und die Medien ihrer Zeit.\nGeachtet und Gefürchtet konnten sie den Ruf eines Königs über Jahrhunderte ehren\, oder ihn innerhalb kürzester Zeit durch „Spottverse“ ruinieren.\nWar die Harfe im Mittelalter auf den ganzen britischen Inseln verbreitet\, so gab es eine irische Besonderheit: Die Instrumente waren mit Bronze-Saiten bespannt\, wie aus einem Reisebericht aus dem Jahr 1189 hervorgeht (Gerald von Wales\, Topography Hiberniae).\nEs besteht ein deutlicher Klang-Kontrast zur üblichen Darmsaiten-Bespannung die auch eine andere Spieltechnik erfordert.\nDas 17. Jh. brachte den Niedergang der alten Harfe.\nDie gesellschaftliche Funktion der Barden verlor ihre Grundlage\, und die Musik kam schlicht aus der Mode. Ende des 18. Jh. kamen aus ganz Irland gerade noch 10 Harfenspieler zusammen. Das berühmte Harfenfestival von Belfast (1796) bot die Gelegenheit wenigstens einen Bruchteil der überlieferten Musik aufzuschreiben.
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